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OSMO

KÜNSTLICHE BEATMUNG – FLUCH ODER SEGEN?

Wenn die Atmung eines Patienten ganz oder teilweise durch ein mechanisches Beatmungsgerät unterstützt werden muss, wird ein Beatmungssystem verwendet, um medizinische Gase vom Beatmungsgerät in die Lunge des Patienten zu transportieren.
Das vom Patienten eingeatmete Gas muss befeuchtet werden, um ein gesundes Feuchtigkeitsniveau zur Vermeidung von Hypothermie, Eindicken der Atemwegssekrete und anderen Komplikationen aufrecht zu erhalten. Beheizte Befeuchter erhöhen ihrerseits aktiv die Wärme und den Wasserdampfgehalt der eingeatmeten Luft.

Eine der größten Herausforderungen bei der künstlichen Beatmung stellt die Kondensatkontrolle dar. Wenn sich zuviel Feuchtigkeit im System befindet, führt die Kondensationsregulierung zu häufigen Unterbrechungen des Beatmungskreislaufs, Warnmeldungen des Beatmungsgeräts und erhöhtem Filterverschleiß. Kommt es bei der Wartung des Beatmungssystems zum Kontakt mit flüssigem Wasser, das in Richtung des Patienten fließt, so stellt das einen Risikofaktor für die Entstehung von beatmungsassoziierter Pneumonie (kurz VAP= „Ventilator Associated Pneumonia“) dar.

Die Pflege von Beatmungssystemen ist daher normalerweise sehr arbeitsaufwändig und stets mit dem Risiko einer Kreuzkontamination sowohl für das Pflegepersonal und/oder auch für die Patienten verbunden.

OSMO – WENIGER WARTUNG, MEHR SCHUTZ

Osmo ist so konzipiert, dass eine optimale Befeuchtung ohne aufwändige Maßnahmen ermöglicht wird. Je weniger das Schlauchsystem manipuliert wird, umso geringer ist das Risiko einer Kreuzkontamination und umso größer der Schutz für Patienten, Pflegepersonal und Beatmungsgeräte. Da das System wartungsfrei ist, wird Zeit gespart, die für die Pflege des Patienten aufgewendet werden kann.

WIE FUNKTIONIERT DAS?

Um die Kondensation von Wasserdampf aus der ausgeatmeten Luft zu fördern und diesen in keimfreier, molekularer Form an die Umgebungsluft abgeben zu können, macht OSMO sich eine innovative Konstruktion und ein einzigartiges Medium zunutze. Die Kontruktion (Innenzylinder) maximiert die Verweildauer, was die Abkühlung begünstigt und damit zu verstärkter Kondensation führt. Sobald die Kondensation erfolgt, überführt das Medium einzig und allein das Wasser mittels Osmose in seine molekulare Form. Das Medium ist auf einer nichtporösen Schicht aufgebracht, die verhindert, dass Keime nach außen gelangen können. Durch einen durchsichtigen Deckel kann der Wasserstand abgelesen werden und eine Linie zur Anzeige des maximalen Wasserpegels zeigt an, wann ein Austausch erforderlich ist.

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